Stephanie Schuhknecht (MdL), Felix Senner (Sprecher GRÜNE Landkreis Augsburg) und Kreisrätin Silvia Daßler suchten bei den Lech-Stahlwerken in Meitingen das Gespräch. Wichtigstes Diskussionsthema für alle Beteiligten ist die geplante Werkserweiterung der Lech-Stahlwerke, für die ein großer Teil des als Bannwald geschützten Lohwaldes gerodet werden soll.
Dieses Vorhaben trifft auf großen Widerstand durch Bürgerinitiativen vor Ort und die GRÜNEN im Landkreis Augsburg. Auch die Nachbargemeinden Langweid und Biberbach haben sich schon gegen die Planungen ausgesprochen.
Während des rund zweistündigen Gesprächs zwischen den drei Vertreter*innen der GRÜNEN, dem Bürgermeister Meitingens Herrn Higl, dem technischen Geschäftsführer der LSW Herrn Rummler und dem LSW-Pressesprecher Markus Kihm stand vor allem die Suche nach Alternativen am Standort im Vordergrund, nachdem die LSW ihr Projekt-Vorhaben dargestellt und erklärt hatten.
Silvia Daßler: „Wir hatten ein gutes und konstruktives Gespräch, in dem wir und die LSW die jeweiligen Positionen erklärt haben. „Wir hatten ein gutes und konstruktives Gespräch, in dem wir und die LSW die jeweiligen Positionen erklärt haben. Das Dilemma in dem sich alle Beteiligten befinden wurde deutlich. Zwar sind wir zu keiner gemeinsamen Lösung gekommen, doch wollen wir im Gespräch bleiben.“
Felix Senner: „Die Position der Lechstahlwerke, möglichst viele Produktionsabläufe an einem Standort zusammenzuziehen, um damit effizienter und umweltfreundlicher zu werden, ist nachvollziehbar. Dennoch muss aus unserer Sicht eine Lösung gefunden werden, die den Bannwald nicht angreift und die die Interessen von Wirtschaft, Naturschutz und Klimaschutz in Einklang bringt. Wir haben klargemacht, dass wir einer Rodung des Lohwaldes so NICHT zustimmen können. “
Stephanie Schuhknecht: „Wir suchen nach einer guten Lösung, die sowohl die Interessen der vielen Arbeitnehmer*innen der LSW als auch der Bürger*innen der umliegenden Gemeinden einbezieht; aber gleichzeitig müssen die Planungen auch ganz klar Natur- und Umweltschutz gerecht werden. Dies ist in diesem Fall kein einfaches Unterfangen.“