Grüne Augsburg-Land http://gruene-augsburgland.de Der Kreisverband Augsburg-Land von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt sich vor. http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/traumergebnis_bei_den_vorstandswahlen_kreissprecher_simone_linke_und_felix_senner_mit_96_wiedergewaehlt/ Vorstandswahlen: Simone Linke und Felix Senner wiedergewählt http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/traumergebnis_bei_den_vorstandswahlen_kreissprecher_simone_linke_und_felix_senner_mit_96_wiedergewaehlt/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/traumergebnis_bei_den_vorstandswahlen_kreissprecher_simone_linke_und_felix_senner_mit_96_wiedergewaehlt/ Traumergebnis bei den Vorstandswahlen! Kreissprecher Simone Linke und Felix Senner mit 96%... Traumergebnis bei den Vorstandswahlen! Kreissprecher Simone Linke und Felix Senner mit 96% wiedergewählt.

Auf der Jahreshauptversammlung der GRÜNEN im Landkreis Augsburg wurde turnusgemäß der Vorstand neu gewählt. Wenig überraschend war die Wiederwahl der Vorsitzenden Simone Linke und Felix Senner. Beide hatten die Mitglieder während des Wahljahres 2018 überzeugt und herausragende Erfolge für den Kreisverband errungen.

Alle zwei Jahre wird bei den GRÜNEN im Landkreis Augsburg der Vorstand neu gewählt. Diesmal traf man sich in einem Ortsteil von Diedorf, in dem man in der Landtagswahl 2018 ein hervorragendes Ergebnis erzielt hat und das nach wie vor mit der ungelösten Verkehrsproblematik zu kämpfen hat. Ein Ort, der den Grünen liegt. Bevor gewählt wird, lässt der Vorsitzende Felix Senner das vergangene Jahr Revue passieren. Auf die gewonnenen Wahlen geht er kaum ein. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Die Kreisvorsitzenden bei den GRÜNEN sind nicht nur für die inhaltliche Ausrichtung der Politik, sondern vor allem auch für die Stärkung der Mitgliederstruktur des Kreisverbandes selbst verantwortlich.

So soll das erste Jahr der Konsolidierung und dem strukturellen Ausbau des Kreisverbandes dienen. Nach dem erfolgreichen Wahljahr sollen mindestens zwei neue Ortsverbände gegründet werden und die zahlreichen Interessenten an grüner Politik zur Mitgliedschaft und zum Engagement in der Partei motiviert werden. Daneben steht für den Kreisverband mit der Eröffnung einer eigenen Geschäftsstelle im Landkreis ein Meilenstein bevor. „Grüne Themen werden immer wichtiger. Die Menschen merken, dass uns Klima- und Umweltschutz nicht egal sein dürfen,“ äußert sich die Vorsitzende Simone Linke nach ihrer Wiederwahl.

Inhaltlich hat man einiges vor. „Die ur-grünen Themen gehen uns in der Region nie aus. Die Verkehrsproblematik ist seit Jahren ungelöst. Jedes Jahr sind die großen Verkehrsachsen noch voller. Auf dem Lechfeld droht uns durch immer mehr Betonwüsten der Verlust von wertvollen Grünflächen und Rückzugsmöglichkeiten für die Artenvielfalt,“ so Felix Senner. Brandaktuell ist das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“, dass die Grünen tatkräftig und finanziell unterstützen. So wird den neuen Vorstand mit Heike Uhrig aus Schwabmünchen eine Beisitzerin angehören, die sich ganz speziell dem Thema Artenschutz widmen wird. Uhrig ist zudem Sprecherin des regionalen Aktionsbündnisses für das Volksbegehren.

Senner (Großaitingen) und Linke (Fischach) wurden jeweils mit dem Traumergebnis von 96% wiedergewählt. Dieses starke Wahlergebnis ist in diesem heterogenen Landkreis, der sich um Augsburg herum windet, nicht selbstverständlich. Neben Städten wie Gersthofen, Stadtbergen, Königsbrunn und Schwabmünchen gehören auch sehr ländliche Gemeinden bis in die Stauden hinein zum Verantwortungsbereich des Kreisverbandes. Doch gelang es Linke und Senner insbesondere im Jahr 2018 den Kreisverband für einen grandiosen und erfolgreichen Wahlkampf zu einen und zu motivieren, der beim politischen Abend im Michaeli-Festzelt mit 1500 Besuchern einen denkwürdigen Höhepunkt feiert und für die Landkreisgrünen ein historisches Wahlergebnis einbrachte. Neben Heike Uhrig verstärken erneut Hannes Grönninger (Beisitzer aus Neusäß) und Peter Lurz (Schatzmeister aus Königsbrunn) den Vorstand. Neu in den Vorstand gewählt wurden neben Heike Uhrig, Margit Stapf und Felix Zull (beide Schwabmünchen).

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Tue, 15 Jan 2019 09:52:00 +0100
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frohe_feiertage-1/ Wir wünschen frohe Feiertage http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frohe_feiertage-1/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frohe_feiertage-1/ Wir wollen uns im Neuen Jahr mit Ihnen/Euch gemeinsam für ein zukunftsfähiges, friedliches und...

WENN DER WIND DES WANDELS WEHT,

BAUEN DIE EINEN SCHUTZMAUERN,

DIE ANDEREN BAUEN WINDMÜHLEN.

Chinesische Weisheit


Wir wollen uns im Neuen Jahr mit Ihnen/Euch gemeinsam für ein zukunftsfähiges, friedliches und solidarisches Europa einsetzen, das keine Mauern aufbaut, sondern Klima- und Naturschutz, Solidarität und Fluchtursachenbekämpfung als wichtigste Gegenwarts- und Zukunftsaufgabe tatsächlich ernst nimmt und entsprechend handelt.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen/Euch frohe und friedliche Festtage und alles Gute für das Neue Jahr.

Simone Linke und Felix Senner, Vorsitzende der Grünen Augsburg-Land

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Thu, 20 Dec 2018 20:32:00 +0100
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/glueckwunsch_an_maximilan_deisenhofer_und_annemarie_probst/ Glückwunsch an Maximilian Deisenhofer und Annemarie Probst http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/glueckwunsch_an_maximilan_deisenhofer_und_annemarie_probst/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/glueckwunsch_an_maximilan_deisenhofer_und_annemarie_probst/ Wir gratulieren unseren neu gewählten Abgeordneten für denWahlkreis Augsburg Land-Süd, Maximilian... Wir gratulieren unseren neu gewählten Abgeordneten für denWahlkreis Augsburg Land-Süd, Maximilian Deisenhofer (Landtag) und Annemarie Probst (Bezirkstag).

Wir wünschen euch viel Erfolg!

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Sun, 21 Oct 2018 11:53:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/nachruf_anneliese_glaisner-1/ Nachruf Anneliese Glaisner http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/nachruf_anneliese_glaisner-1/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/nachruf_anneliese_glaisner-1/ Die GRÜNEN Augsburg-Land und die GRÜNE Kreistagsfraktion trauern um ihr langjähriges Parteimitglied... Die GRÜNEN Augsburg-Land und die GRÜNE Kreistagsfraktion trauern um ihr langjähriges Parteimitglied und ehemalige Faktionsvorsitzende im Kreistag (1990 – 1996) Anneliese Glaisner, die im Alter von 84 Jahren gestorben ist.

Anneliese Glaisner war eine unermüdliche Kämpferin für Frauen und soziale Gerechtigkeit. Ökologie und Ökonomie zu vereinen war ihr ein wichtiges Anliegen. Simone Linke, Sprecherin der GRÜNEN und Silvia Daßler, Fraktionsvorsitzende: „Mit ihrem jahrelangen engagierten politischen Wirken wird sie uns Vorbild bleiben und wir danken ihr dafür sehr. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihrer Familie und ihren Angehörigen“.

Silvia Daßler

Fraktionsvorsitzende

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Sun, 21 Oct 2018 11:52:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frauen_an_die_macht_100_jahre_frauenwahlrecht/ „Frauen an die Macht – 100 Jahre Frauenwahlrecht“ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frauen_an_die_macht_100_jahre_frauenwahlrecht/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/frauen_an_die_macht_100_jahre_frauenwahlrecht/ Am 14. Oktober 2018 sind Bezirks- und Landtagswahlen in Bayern. Dass dabei Frauen in Deutschland... Am 14. Oktober 2018 sind Bezirks- und Landtagswahlen in Bayern. Dass dabei Frauen in Deutschland sowohl ihre/n bevorzugte/n Kandidat*innen wählen als auch selber kandidieren können, dürfte für die meisten eine Selbstverständlichkeit sein. An der Wahlurne ist dann schnell vergessen, dass erst seit 1918 - und damit seit 100 Jahren – das gleiche Wahlrecht für Männer und Frauen im Grundgesetz verankert wurde.

Darauf aufmerksam machte am Samstagabend die Veranstaltung „Frauen an die Macht – 100 Jahre Frauen Wahlrecht“ im Mehrgenerationenhaus in Königsbrunn und die damit verbundene Ausstellung über die vier Vorkämpferinnen unseres Grundgesetzes.

In den Gesprächen mit der dritten Bürgermeisterin von Königsbrunn Ursula Jung, unserer Kandidatin für den Bezirkstag Annemarie Probst und unserem Landtagskandidaten Maximilian Deisenhofer zeigte sich, dass sich in den letzten einhundert Jahren viel bezüglich der Gleichstellung von Männern und Frauen getan hat. Errungenschaften wie das aktive und passive Wahlrecht für Frauen, die Strafbarkeit bei Vergewaltigungen in der Ehe, sowie die Beschäftigung von Frauen ohne die Zustimmung des Mannes, haben dafür gesorgt, dass sich die Gesellschaft durch die Einflussnahme der Frauen verändert hat und durch die Gleichheit und den fairen Umgang besser funktioniert.

Jedoch geraten diese Errungenschaften gerade in der heutigen Zeit auch immer wieder in Gefahr geraten und müssen verteidigt werden. Genau dafür setzt sich Terry Reintke, unser Ehrengast des Abends ein: Die Abgeordnete des Europäischen Parlaments engagiert sich seit Jahren intensiv für die Rechte von Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter und war im Rahmen der #metoo-Kampagne gegen sexuelle Belästigung und sexuelle Gewalt aktiv. Leider musste sie für Deutschland eine ernüchternde Bilanz ziehen: Bei der Gleichstellung von Männern und Frauen im europäischen Vergleich schneidet Deutschland nur mittelmäßig ab. Weit abgeschlagen von den skandinavischen Ländern, die bezüglich der Gleichstellung die Vorreiter in Europa sind. Vor allem der Anteil der Frauen in Führungspositionen und Vorständen ist hier weitaus größer als bei uns.

Wie es in Zukunft mit den Rechten von Frauen in Europa weitergehe, hänge auch maßgeblich von dem Ausgang der Wahl des Europäischen Parlaments im kommenden Jahr ab, da gerade dort auch Parteien sitzen, die sich offen gegen eine Gleichstellung aussprechen. Vereinzelt wird sogar die Forderung laut, Frauen dürften gar kein Wahlrecht besitzen!

Daher gilt es auch 2019 eine Mehrheit dieser Parteien im Europäischen Parlament zu verhindern, denn bei den Grünen lautet das Ziel: „Die Hälfte der Macht den Frauen“!

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Sun, 07 Oct 2018 11:59:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/was_fuer_ein_abend_robert_habeck_in_schwabmuenchen/ Fulminanter Festzeltabend für die Grünen in Schwaben! http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/was_fuer_ein_abend_robert_habeck_in_schwabmuenchen/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/was_fuer_ein_abend_robert_habeck_in_schwabmuenchen/ Robert Habeck, Katharina Schulze und Max Deisenhofer rocken das Michaeli-Festzelt in Schwabmünchen.... Robert Habeck, Katharina Schulze und Max Deisenhofer rocken das Michaeli-Festzelt in Schwabmünchen. Rund 1500 Festzeltbesucher sind begeistert.

Schon zum Einmarsch werden die Ehrengäste Max Deisenhofer, Katharina Schulze und Robert Habeck vom Publikum mit standing Ovations bedacht. Der grüne Kreisverband Augsburg-Land hatte zum „Politischen Abend im Michaeli-Festzelt“ geladen und prominente Redner*innen organisiert. Es herrschte eine bemerkenswerte, positive Stimmung im Zelt, die auch Ehrengast Habeck in seiner Rede erwähnte. Standing Ovations gab es auch für die Reden und zum Abschluss des Abends, als die Gäste beim Auszug aus dem Festzelt mit grünen Lebkuchenherzen beschenkt wurden.

Rund 1500 Festzeltgäste füllten das Michaeli-Festzelt Römersperger Richter. Höhepunkte des Abends waren die Reden des Bundesvorsitzenden der GRÜNEN Robert Habeck und der bayerischen Spitzenkandidatin und Fraktionschefin im Landtag Katharina Schulze. Schulze ging in ihrer leidenschaftlichen Rede insbesondere auf die Themen innere Sicherheit und Gleichstellung von Mann und Frau ein. Sie forderte nachdrücklich, dass man unbedingt die personelle Ausstattung der Polizei aufstocken müsse, damit die bayerischen Polizist*innen z.B. Ihre Überstunden endlich abbauen können.

Habeck kam im Festzelt mit seinem norddeutschen Charme und Humor sehr gut an. Er analysierte in seiner Rede mit Scharfsinn die politische Situation in Deutschland, die Schwäche der CSU und die Bedeutung für die Demokratie in der deutschen Gesellschaft. Bayern benötige eine Politik, die sich kümmern will und nicht eine Politik, die sich abwende, begründete er den Aufwind der GRÜNEN in Bayern. Man spüre, dass die grüne Partei klare Ideen und Visionen für Bayern habe und anpacken möchte.

Max Deisenhofer, Direktkandidat in Augsburg-Land Süd und Bezirksvorsitzender der GRÜNEN in Schwaben freute sich über 1500 rundum zufriedene Gäste. „Mindestens zwei Drittel der Gäste waren interessierte Wechselwähler*innen. Wir freuen uns über das große Interesse an unseren Kandidat*innen und politischen Inhalten,“ kommentierte Deisenhofer den Abend.

Erfrischend anders war der politische Festzeltabend, als man es vielleicht von anderen Parteien gewohnt ist. Zum Auftakt und Einmarsch wurde von der Stadtmusikkapelle Schwabmünchen „Ad aspera ad astra“ (dt. Über rauhe Pfade zu den Sternen), zum Abschluss die Europahymne gespielt. Es wurde viel gelacht und die Reden immer wieder mit Applaus und Bravo-Rufen unterbrochen.

Die Grünen können Festzelt! Aber erfrischend anders – Ein Fingerzeig für die Landtagswahl!?

 

 

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Thu, 27 Sep 2018 22:05:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_gruene_bezirkstagskandidatin_annemarie_probst_besucht_die_mutmacher-1/ Annemarie Probst besucht die Ulrichswerkstätten und die Mutmacher http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_gruene_bezirkstagskandidatin_annemarie_probst_besucht_die_mutmacher-1/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_gruene_bezirkstagskandidatin_annemarie_probst_besucht_die_mutmacher-1/ Die Expertin für Inklusion und Kandidatin für den Bezirkstag in Schwaben Annemarie Probst hat diese... Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen: Mehr Inklusion durch Kreativität und Technik

Bereits zur frühen Morgenstunde wurden wir von der Leitung des Sozialdienstes Frau Anna-Maria Klumpp, in den Ulrichswerkstätten empfangen. Bei der anschließenden Führung durch alle Arbeitsbereiche, beeindruckte vor allem das Werkstattatelier, dass auf mehr als 100 qm2 Platz für alle Kunstbegeisterten und ihre Kunstwerke bietet. Das umfassend ausgestattete Kunstatelier entstand auf Wunsch der Beschäftigten. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt: Unter professioneller Anleitung entstehen hier täglich ganz persönliche Kunstwerke.

Alle Technikbegeisterten werden im Arbeitsbereich „CABito Produktion“ fündig: Dort wird ein barrierefreies Informationssystem produziert, welches sich über einen Touchscreen nicht nur in Textform, sondern auch bildlich und sprachlich bedienen lässt. Zudem ist das Gerät höhenverstellbar, sodass Personen beliebiger Körpergröße, die Informationen am Bildschirm einsehen können. „Mit CABito werden Informationen für alle Menschen zugänglich. Barrierefreie und selbstbestimmte Information heißt Förderung der Inklusion“, so Annemarie Probst. Beispielsweise kann das Wetter, der Essensplan oder die Nachrichten per touch aufgerufen werden. Ein wichtiger Bestandteil von CABito ist die „Leichte Sprache“. Durch einfache Satzstellungen und Rechtschreibregeln soll das Lesen von Texten und das Sprechen erleichtert werden. Mit Frau Frenkenberger wurde eine hausinterne Expertin für Leichte Sprache ausgebildet, die dafür sorgt, dass innerhalb der Ulrichswerkstätten die Leichte Sprache Anwendung findet.

Doch leider funktioniert die Kommunikation nur innerhalb der Ulrichswerkstätte so reibungslos. Die Vertreter des Werkstattrates berichteten von teilweise großen Verständigungsproblemen außerhalb der Werkstätte. Für sie wäre es eine enorme Erleichterung, wenn in mehr öffentlichen Gebäuden Informationen in Leichter Sprache zugänglich wären. Ein weiteres Thema, was vielen Beschäftigten Sorgen bereitet, ist das Wahlrecht. Ein großer Teil der Beschäftigten, die wählen gehen wollen, dürfen das aufgrund ihrer Behinderung nicht und fühlen sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt.

Die Leiterin des Sozialdienstes Frau Klumpp, sowie die Zuständige für Außenarbeitsplätze Frau Kern, wiesen uns noch auf ein weiteres Problem hin: Ein Mensch mit Behinderung sieht sich enormen Barrieren gegenüber, wenn dieser/ diese einen Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt finden möchte. Obwohl viele Beschäftigte das Potential für eine Anstellung auf dem Arbeitsmarkt haben, bleibt den meisten Menschen der Zutritt verwehrt. Ein Inklusiver Arbeitsmarkt wäre ein Modell, welches sich viele Beschäftigte wünschen würden. „Es muss für Menschen mit Behinderung eine Wahlmöglichkeit geben, ob jemand in der Werkstatt oder auf dem 1. Arbeitsmarkt arbeiten möchte“, so Annemarie Probst.

Auch für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern wird in den Ulrichswerkstätten gesorgt. Zwei Beschäftigte werden derzeit zu Frauenbeauftragten ausgebildet, die sich um die Gleichstellung von Frauen kümmern.

Dass Inklusion in den Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen in allen Bereichen gelebt wird, war uns nach diesem Tag schnell klar. Ob Frauenbeauftragte, Experten für Leichte Sprache, Barrierefreie Informationssysteme, Bemühungen um Plätze auf dem Arbeitsmarkt – die Liste der der Anstrengungen der Mitarbeiter der Ulrichswerkstätte ist lang. Allerdings stößt deren Engagement dort an die Grenzen, wo Inklusion außerhalb der Werkstätte eingefordert wird. Werkstätten für Menschen mit Behinderung sollen keine Inseln mehr außerhalb der Gesellschaft sein, sondern Inklusion muss innerhalb unserer Gesellschaft stattfinden!


Die Mutmacher in Augsburg

Die Expertin für Inklusion und Kandidatin für den Bezirkstag in Schwaben Annemarie Probst hat diese Woche die MutMacherMenschen in Augsburg besucht.

Der Name der sozialen Manufaktur ist zugleich ihr Programm: Mut möchten sie den Menschen geben, die sich im Genesungsprozess nach einer psychischen Krise befinden. Macher sind dort alle Beteiligten. Denn es werden hochwertige und zugleich ökologische und nachhaltige Produkte hergestellt.

Besonders stolz sind sie auf ihre handgefertigten Wildbienenhotels, die denjenigen Helfern Lebensraum bieten, die so wichtig für die Bestäubung unserer Natur sind und deren Vielfalt erhalten! Mensch(en) sein darf hier jeder, und zwar so, wie er/sie ist – mit seinen/ihren Fähigkeiten und seinem/ihrem Potential.

Wir finden: Inklusion + Umweltschutz = daumenrauf

Wer einen kleinen Beitrag zum Schutz der Wildbienen leisten und gleichzeitig die Inklusion in Schwaben unterstützen möchte, kann sich hier über die MutMacherMenschen informieren:

mutmachermenschen.de

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Wed, 26 Sep 2018 11:57:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/gruene_stadtbergen_fordern_abschiebestopp_nach_afghanistan/ GRÜNE Stadtbergen fordern Abschiebestopp nach Afghanistan http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/gruene_stadtbergen_fordern_abschiebestopp_nach_afghanistan/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/gruene_stadtbergen_fordern_abschiebestopp_nach_afghanistan/ Nachdem in der letzten Zeit immer wieder Menschen "versehentlich" bzw. rechtswidrig nach... Nachdem in der letzten Zeit immer wieder Menschen "versehentlich" bzw. rechtswidrig nach Afghanistan abgeschoben wurden, haben die Stadtberger GRÜNEN beschlossen, deutlich Stellung zu beziehen und fordern dies auch von allen Fraktionen im Stadtberger Stadtrat in unserem neuesten Antrag. Sie wollen die von der Abschiebung nach Afghanistan bedrohten und in Stadtbergen lebenden Geflüchteten schützen, da diese durch ihr vorbildliches Verhalten maßgeblich zum positiven Erscheinungsbild der Stadtberger Flüchtlingshilfe und damit unserer Stadt beigetragen haben. Afghanistan ist kein sicheres Herkuftsland, wie die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes und die allgegenwärtigen Terroranschläge belegen!

Der Antrag wird in der Sitzung im September behandelt und die GRÜNEN erwarten, dass alle Stadträte klar Stellung beziehen und sich nicht hinter der Staatsregierung verstecken.

Anbei der Antragstext:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

  1. Der Stadtberger Stadtrat möge sich dafür einsetzen, dass die im Verantwortungsbereich der Stadt Stadtbergen untergebrachten Menschen aus Afghanistan nicht dorthin abgeschoben werden. Der Stadtrat fordert hiermit die Regierung von Schwaben, den Freistaat Bayern und die Bundesregierung auf, keine Abschiebungen nach Afghanistan mehr durchzuführen. Begründung: Die täglichen Pressemeldungen über die Anschläge (z.B. Deutsche Botschaft in Kabul) beweisen, dass das von der deutschen Regierung behauptete „sichere Herkunftsland Afghanistan“ von der täglichen Wirklichkeit konterkariert wird. Dazu gehört auch die Warnung des Auswärtigen Amtes vor Reisen nach Afghanistan. Zudem waren es in Stadtbergen genau die jetzt von der Abschiebung bedrohten afghanischen Flüchtlinge, die durch ihr vorbildliches Verhalten und ihre Präsenz in der Presse sehr viel für das positive Erscheinungsbild der Stadtberger Flüchtlingshilfe und damit auch unserer Stadt beigetragen haben. Durch diesen öffentlich gezeigten Integrationswillen sind sie im Falle einer Rückführung in ihr Heimatland besonders gefährdet.
  2. Auf allen genannten Ebenen und auch im Bayerischen und Deutschen Städtetag setzt sich die Stadt Stadtbergen dafür ein, dass alle Geflüchteten unabhängig vom tatsächlichen Ausgang des Asylverfahrens Zugang zu Integrationsleistungen, zu Sprachkursen, Praktika, Ausbildung und Arbeit haben.
  3. Die Stadt Stadtbergen setzt sich in Bayern für eine wohlwollende Umsetzung der „3 plus 2 Regelung“ ein, die zu Gunsten der Arbeitgeber/innen und der Antragsteller ausgelegt wird. Diese gibt den Geflüchteten und ihren Arbeitgeber/-innen in ihrer Ausbildung mehr Rechtssicherheit.

Ein Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 17.08.2018 zu diesem Antrag - mehr

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Mon, 20 Aug 2018 15:00:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_spitzenkandidaten_der_gruenen_ludwig_hartmann_bayern_und_max_deisenhofer_augsburg_land_machten_sich_vor_ort_ein_bild_von_der_geplanten_gewerbegebietserweiterung_in_kleinaitingen/ „Bald sind wir so groß, dass wir nicht mehr laufen können!“ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_spitzenkandidaten_der_gruenen_ludwig_hartmann_bayern_und_max_deisenhofer_augsburg_land_machten_sich_vor_ort_ein_bild_von_der_geplanten_gewerbegebietserweiterung_in_kleinaitingen/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/die_spitzenkandidaten_der_gruenen_ludwig_hartmann_bayern_und_max_deisenhofer_augsburg_land_machten_sich_vor_ort_ein_bild_von_der_geplanten_gewerbegebietserweiterung_in_kleinaitingen/ Ziemlich treffend prognostiziert ein betroffener Landwirt, was der Region rund um das...  Ziemlich treffend prognostiziert ein betroffener Landwirt, was der Region rund um das Lechfeld blühen wird, wenn sich das Gewerbegebiet in Kleinaitingen, östlich der B17, weiterhin so stark ausdehnen wird. Aufgrund der guten Anbindung des Lechfelds an die B17 stiegen die Unternehmensansiedlungen dort in den letzten Jahren enorm an, sodass die Landwirte durch den großen Flächenverbrauch eine Überlastung der Natur, sowie der Zubringer-Straßen befürchten.

Die Spitzenkandidaten der Grünen, Ludwig Hartmann (Bayern) und Max Deisenhofer (Augsburg-Land) machten sich vor Ort ein Bild von der geplanten Gewerbegebietserweiterung. Konkret sollen ca. 112ha Fläche, das entspricht der Größe von über 150 Fußballfeldern, als Gewerbegebiet ausgewiesen werden. „Die Ausmaße sind schon gigantisch wenn man hier vor Ort steht und sieht wie groß das neue Gewerbegebiet tatsächlich werden soll.“, so Max Deisenhofer in Kleinaitingen.

Die Liste der Nachteile des riesigen Flächenverlusts ist erschreckend lang: Neben einer starken Veränderung des Landschaftsbildes drohen der Region rund um das Lechfeld große Verluste an Biodiversität und landwirtschaftlich nutzbaren Flächen. Besonders im Süden Deutschlands sei diese Entwicklung besonders tragisch, da dort im deutschlandweiten Vergleich relativ hohe Niederschlagsmengen vorhanden und damit gute Ernteerträge möglich sind. Durch die verkehrlich günstige Anbindung des Lechfelds an die B17 werden sich in Zukunft vermutlich weitere Logistikunternehmen ansiedeln, wodurch die Zahl der LKW´s auf den Zubringer-Straßen ansteigen wird. Die Infrastruktur in den umliegenden Gemeinden müsste ausgebaut werden, zum Beispiel um den Mitarbeitern Wohnraum zu bieten, was für die Landschaft weiteren Flächenfraß bedeutet. Besonders tragisch ist diese Entwicklung, da die Gemeinde schuldenfrei ist und derzeit im Süden Deutschlands nahezu Vollbeschäftigung herrscht.

Die starke wirtschaftliche Entwicklung auf dem Lechfeld geht letztlich zu Lasten der Natur und der Region. Um zu verhindern, dass die Region -Lechfeld aus allen Nähten platzt, gibt es seit ca. 8 Wochen eine Bürgerinitiative gegen das geplante Gewerbegebiet in Kleinaitingen. Die Grünen unterstützen die betroffenen Landwirte und Bürger bei ihrer Initiative, denn erklärtes Ziel der Grünen bleibt weiterhin: „Grüne Wiesen statt Betonwüsten“.

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Mon, 20 Aug 2018 14:07:00 +0200
http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/ein_gelungener_wahlkampfauftakt_in_stadtbergen/ Ein gelungener Wahlkampfauftakt in Stadtbergen http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/ein_gelungener_wahlkampfauftakt_in_stadtbergen/ http://gruene-augsburgland.de/home/news-detail/article/ein_gelungener_wahlkampfauftakt_in_stadtbergen/ Die Augsburger Allgemeine berichtet über unser erfolgreiches Jazzfrühstück und die "sportlich... Die Augsburger Allgemeine berichtet über unser erfolgreiches Jazzfrühstück und die "sportlich frische" Präsentation unserer beiden Kandidat*innen Annemarie Probst und Maximilian Deisenhofer: Opens external link in new windowGrüne machen sich für die Langstrecke warm

Wir bedanken uns bei unserem Ehrengast Dieter Janecek und dessen Büro für die tolle Unterstützung. Insgesamt 49 Gäste, zu denen sich auch der 1. Bürgermeister von Stadtbergen gesellte, lauschten Janeceks Rede über Wirtschaftspolitik und Digitalisierung. Begleitet wurde die Veranstaltung von einem professionellen Jazz-Duo, dass immer wieder von Daniel Pflügl unterstützt wurde.

 

 

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Sat, 21 Jul 2018 17:29:00 +0200