Bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung des BUND Naturschutz in Schwabmünchen stand die geplante Ausweitung der Ölsuche und -förderung im südlichen Landkreis im Mittelpunkt. Mit der neu erteilten Aufsuchungserlaubnis erhält das Unternehmen Oneo die Möglichkeit, in einem weiteren Gebiet bei Schwabmünchen/Großaitingen nach Erdöl zu suchen.
Für uns ist klar: Neue Ölbohrungen passen nicht in eine Zeit, in der die Klimakrise immer spürbarer wird. Die vergleichsweise geringe Menge heimischen Erdöls kann keinen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung leisten. Gleichzeitig entstehen Risiken für Klima, Natur und möglicherweise auch für das Trinkwasser – etwa durch die geplante Feldleitung.
Mit der Bundestagsabgeordneten Lisa Badum war auch eine klimapolitische Stimme der Grünen vor Ort. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren politischen Vertreterinnen und Vertretern wurde deutlich: Bayern braucht keine neuen fossilen Projekte, sondern einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien und eine verlässliche Strategie für den Ausstieg aus Öl, Gas und anderen fossilen Energieträgern.
Für uns Grüne bleibt klar: Klimaschutz, Naturschutz und der Schutz unseres Trinkwassers müssen Vorrang haben. Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien – nicht neuen Ölbohrungen.
Wir danken dem BUND Naturschutz für die wichtige Diskussion und insbesondere auch Franz Hiemer für seinen engagierten Einsatz. Seine Präsentation aus der Veranstaltung stellen wir hier gerne zur Verfügung:


Fotos: Peter Roth, BN